Wissenswertes über Brezen

Wussten sie schon das die Geschichte der Breze bis ins 5. Jahrhundert nach Christus zurück verfolgt werden kann. Aus dieser Zeit sind Abbildungen aus Südeuropa noch vorhanden. Insbesondere im kirchlichen Leben hatte die Breze größere Bedeutung. So diente sie zum Beispiel im Mittelalter in den Klöstern als Fastensspeise.

Vermutlich war der 11. Februar 1839 der nachweislich erste Tag, an dem eine Laugenbreze verkauft wurde. Das war natürlich in München. Allerdings war dies eher Zufall, dann dem Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner unterlief ein folgenschwerer Fehler. Er arbeitete damals im königlichen Kaffeehaus des Hoflieferanten Johann Eilles. Während er üblicherweise die Brezen mit Zuckerwasser glasierte, griff er an diesem Tag versehendlich nach der Natronlauge, die eigentlich zur Reinigung der Bleche bestimmt war. Das Ergebnis war so augenfällig, dass noch am selben Tag der Königlich – Württembergische Gesandte Wilhelm Eugen von Ursingen eine Laugenbrezel probieren konnte. Die Kastanienfarbene bräune und der unverwechselbare Geschmack überzeugte und so stand dem Siegeszug der Laugenbreze nichts mehr im Weg.

Brezendrehen (Small)